Der Autor Jürgen NAGORNY schreibt zu Potemkins Bildern:

 

Wer sich auf ein Bild von Tatjana Potemkin einläßt, macht eine Zauberreise:

verschüttete Märchen erzählen von lustigen Infektionen, traumgeborene Tiere spielen mit verschwiegenen Themen. Liebe Püppchen versuchen, dem Betrachter weiszumachen, daß sie keine Monster sind. Bedeutungslose Muster könnten auf verborgene Konflikte hinweisen. Unergründliche Erinnerungen werden in eine Freundliche Nähe gerückt., nehmen naiv bunte Formen an und lassen doch die Verzweiflung des Erwachsenen ahnen. Nette Anspielungen auf erotische Ungeheuerlichkeiten. Rauchschwaden von Verbotenem hängen über der Szenerie. Kinderverse singen von Verbotenem.

 

Wo gibt es all das? In den Tiefen unseres Unterbewußten oder den Bildern von Tatjana Potemkin. Oder noch mal ganz kurz: Hölle auf Geschenkpapier.

 

Jürgen Nagorny bei "Literadies"